#OhneAngstVerschiedenSein 2.0 – Work in Progress

#OhneAngstVerschiedenSein geht in die Zweite Runde und setzt seine Arbeit für antisemitismus- und rassismuskritische Bildung am Jüdischen Museum auch als Projektstelle fort!

#OhneAngstVerschiedenSein

Im Jahr 2025 hatten 29% der Voralberger*innen einen sogenannten Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Dieser postmigrantische Ist-Zustand – die Überzeugung, dass Flucht und Migration Vorarlberg seit jeher geprägt haben – bildet den Ausgangspunkt der Projektstelle #OhneAngstVerschiedenSein am Jüdischen Museum Hohenems.Menschen mit und ohne Migrationsbiografien bringen neben kultureller, sprachlicher und religiöser Diversität auch verschiedene Positionen und Perspektiven im Kontext von Geschichte(n) mit.

In dieser Verschiedenheit sehen wir eine große Chance – die Chance auf die Erweiterung von Perspektiven als auch die Bereicherung der lokalen und nationalen Erinnerungskultur. Gleichzeitig sollen und dürfen Aspekte wie Antisemitismus und (antimuslimischer) Rassismus, Israel-Palästina sowie jegliche Form von Menschenfeindlichkeit nicht ausgespart bleiben, sondern kritisch und selbstreflexiv bearbeitet werden.

In jeder Öffnung liegen bekanntermaßen auch Herausforderungen.
Diese gehen wir mit dem Projekt #OhneAngstVerschiedenSein an.



Neben dieser Seite finden sie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen sowie Fortbildungen und Workshops ebenfalls derzeit auf der Seite des Jüdischen Museum Hohenems

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Reden

In öffentlich geführten Gesprächen und Safer Spaces (= nicht-öffentliche geschützte Räume für Menschen mit eigenen Diskriminierungserfahrungen) gehen wir kontroverse Themen an. 

Wir überlegen gemeinsam, wie ein guter Umgang mit jüdischer und migrantischer Geschichte, mit Antisemitismus und Rassismus, mit den Konflikten im Nahen Osten in einer von Vielfalt geprägten Migrationsgesellschaft aussehen könnte.

Damit betreten wir Neuland - in Vorarlberg und auch darüber hinaus.

Alle Beiträge unter #Reden

Lernen

Wir bieten Fortbildungen für Multiplikator*innen und Workshops für Jugendliche aus den Bereichen Schule, Jugendarbeit und Communitiy an.

Wir schaffen Lern- und Reflexionsräume, in denen wir Fragen zum Verhältnis zwischen Judentum und Islam, zur Erinnerungskultur und zum Nahostkonflikt in der Migrationsgesellschaft vertiefen.

Unser Ansatz ist antisemitismus- und rassismuskritisch, selbstreflexiv und erfahrungsbasiert. Gleichzeitig vermitteln wir ein fundiertes Wissen und solides methodisches Handwerkszeug. Wir betrachten uns dabei alle als Lernende.

Alle Beiträge unter #Lernen

Handeln

Wir konzipieren und erproben Materialien für den Unterricht, die Schulsozialarbeit, die Offene Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit. In unseren Materialien spiegeln sich die Erfahrungen und Perspektiven der von Diversität geprägten Migrationsgesellschaft wider. 

Mithilfe unserer Materialien können Multiplikator*innen selbst ins Handeln kommen und so einen Beitrag zu mehr Anerkennung, Teilhabe und Zugehörigkeit unter jungen Menschen leisten.

Alle Beiträge unter #Handeln

Projektträger

Projektpartner

Gefördert durch